Panasonic Lumix DMC-GM5 – Ultrakompakte Systemkamera

Sie ist klein, sie ist leicht, sie ist schnuckelig und liefert klasse Bildqualität. Die Rede ist von Panasonics Lumix DMC-GM1. Jetzt hat Panasonic die Kleine noch besser gemacht. Rausgekommen ist die GM5. Nun die spannende Frage: Was kann man denn noch besser machen? Ein Punkt wurde von den GM1-Fotografen immer wieder angesprochen und stand auf der Wunschliste ganz oben: Ein Sucher. Und: Panasonic hat den Wunsch erhört und der GM5 einen elektronischen Sucher verpasst. Aber nicht nur das ist verbessert worden, sondern auch ein paar Details. All das macht die GM5 noch attraktiver. Jetzt der Reihe nach.

Größe und Gewicht

Beim Auspacken der Panasonic Lumix DC-GM5 fällt mir auf, dass die Kleinen einen Tick größer geworden ist. Kein Wunder, denn irgendwo muss der elektronische Sucher ja untergebracht werden. Der schließlich das Highlight der Neuen. Die Designer von Panasonic haben das Ganze aber recht geschickt gemacht. Vergleicht man die GM1 mit der GM5, so stellt man fest, dass die Drehräder und der Auslöser auf der rechten Oberseite der Kamera oben drauf sind. Bei der GM5 ist das anders gelöst. Hier ist die linke Seite der Kamera etwas höher und auf der rechten Seite sind die Drehräder etwas abgesenkt. Deren Oberkante ist daher auf der gleichen Höhe, wie der linke Teil der GM5. Konkret heißt das, dass die GM5 nur fünf Millimeter höher ist, als die GM1.

Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings: Der eingebaute Blitz musste geopfert werden. Hatte die GM1 noch eine Minileuchte im Gehäuse, so gibt's die bei der GM5 nicht mehr. Aber: Wirklich schlimm finde ich das nicht, denn was die GM5 nun hat ist ein Blitzschuh. Den wiederrum hatte die GM1 nicht. In der Summe finde ich daher die Lösung der GM5 besser. Als Ausgleich für den nicht mehr vorhandenen eingebauten Blitz, liefert Panasonic einen kleinen Aufsteckblitz mit. Hier sind übrigens Parallelen zur LX100 zu erkennen. Die hat ja ebenfalls einen Sucher bekommen und bei der auch der eingebaute Blitz im Vergleich zum Vorgängermodell weggefallen ist.

Noch eine abschließende Anmerkung zu den Maßen und dem Gewicht. Die Höhe hatte ich ja bereits erwähnt, konkret sind es 5,9 Zentimeter. Die Breite ist zur GM1 identisch mit 9,8 Zentimetern. Die Tiefe des Gehäuses ist etwas größer geworden, was auch wieder am Sucher liegt, dessen Okular hinten leicht übersteht. Konkret heißt das 3,0 zu 3,6 Zentimeter, also 6 Millimeter mehr bei der GM5, wobei das Gehäuse an sich, die gleiche Tiefe oder Dicke hat wie die GM1. Bliebt abschließend das Gewicht: Das Gehäuse ohne Objektiv wiegt bei der GM1 genau 204 Gramm, bei der GM6 sind es sieben Gramm mehr, also 211 Gramm. Damit ist klar: Die GM5 ist wie die GM1 hosentaschentauglich. 

Elektronischer Sucher

Kommen wir nun zur wichtigsten Neuerung: Dem Sucher. Der elektronische Sucher ist nicht riesig, was in der Natur der Dinge liegt, da die Kamera an sich ja sehr kompakt ist. Die Auflösung des Suchers ist nicht gigantisch, dürfte aber bei 1,4 Millionen Bildpunkten liegen. Das reicht völlig aus, um ein klares Bild zu bekommen und das liefert die GM5. Der Sucher ist hell, zeigt die Farben recht gut und präzise, könnte allerdings meiner Meinung nach etwas mehr Kontrast haben. Das lässt sich im Menü der Kamera aber ein wenig korrigieren. Das klappt mit einem kleinen Trick: Zunächst ruft man das Menü mit der MENU/SET-Taste auf der Kamerarückseite auf und geht in das Setup-Menü (Symbol blauer Schraubenschlüssel) auf die zweite Seite auf den Punkt "Monitor". Schaut man nun durch den Sucher, springt der Menüpunkt in die Bezeichnung "Sucher" um. Mit einem erneuten Druck auf die MENU/SET-Taste erscheinen die Einstellungen: Helligkeit, Kontrast, Sättigung und zwei Farbeinstellungen. Hier würde ich den Kontrast leicht um zwei bis drei Punkte anheben. So schön und praktisch der kleine Sucher auch ist – ich möchte nicht darauf verzichten – gibt es einen kleinen Punkt, den ich kritisiere: Die Einstellung der Dioptrienkorrektur. Auf der linken Seite des Suchers gibt es einen kleinen Schieber, mit dem die Dioptrienkorrektur eingestellt wird. Der ist allerdings so angebracht, dass er sich leicht verstellt, wenn man die Kamera in die Tasche steckt.

Kontrollmonitor

Außer dem Sucher hat die GM5 natürlich einen Kontrollmonitor. Der ist fest eingebaut und hat eine Diagonale von 7,5 Zentimetern und eine Auflösung von rund einer Million Bildpunkten. Wie schon bei der GM1 ist er in Touchscreen-Technik gebaut. Ich finde das sehr angenehm und praktisch. Vor allem, weil nicht nur das Fokussieren und Auslösen per Fingerzeig funktioniert, sondern auch die Navigation in den Menüs. Noch mal ein kleiner Schlenker zur LX100: Schade, dass die keinen Touchscreen hat. Panasonic begründet das übrigens damit, dass Nutzer eine solchen High-End-Kamera keinen Touchscreen wollen. Ich finde das schade, weil ich denke, man sollte dem Fotografen selbst überlassen, welche Technik er nutzt. Ausschalten kann man einen Touchscreen immer.

Der Sensor

Wie gehabt ist die GM5 mit einem 16-Megapixel Micro-Four-Third-Sensor ausgestattet. Der sorgt für gute Bildqualität und dank seiner Größe, kann man sehr schön mit der Schärfentiefe spielen. Die genauen Abmeseungen des Sensors: 17,3 x 13,0 Millimeter. Der Standard-ISO-Bereich geht von ISO 200 bis ISO 12800. Wählt man im Kamera-Menü 6 (Symbol rote Kamera), den Punkt "Erweiterte ISO" und stellt den auf ON, so kann man zusätzlich die Werte ISO 100 und ISO 25.600 einstellen.

Wie bei den anderen Panasonic-Systemkameras üblich, hat auch die GM5 einen mechanischen (EFC) und elektronischen (ESHTR) Verschluss. Wobei der mechanische ein Kombination aus elektronischem und mechanischem Verschluss ist. So funktioniert das Ganze: Der erste Verschlussvorhang ist elektronisch, der zweite mechanisch. Um es ganz ehrlich zu sagen, verstehe ich dieses Prinzip nicht und habe bisher auch keine verständliche Erklärung gefunden. Dennoch macht diese Verschlussart Sinn, denn nur mit dieser kann ich auch blitzen. Zudem fällt hier der Rolling-Shutter-Effekt weg. Unterschiede gibt es daher bei den Belichtungszeiten. Kann man beim rein elektronsichen Verschluss Zeiten zwischen 1/8 und 1/16000 Sekunde wählen, so ist sind es beim Kombi-Verschluss Werte zwischen 60 Sekunden und 1/500 Sekunde. Umgestellt wird das Ganze übrigens im Kamera-Menü 5 unter dem Punkt "Verschlusstyp". Sollte der Menüpunkt nicht aktiv und grau hinterlegt sein, ist vermutlich die "Stummschaltung" im Individual-Menü 1 (Symbol blauer Schraubenschlüsse mit C) auf "ON". In dem Fall wird automatisch der geräuschlöse elektronische Verschluss aktiviert.

Die Bedienung

Obwohl die Kamera recht klein ist, ist sie mlt allen wichtigen Bedienelementen ausgestattet. Auf der rechten Oberseite befindet sich das Programmwahlrad. Hier stehen wie gewohnt P, A, S und M zur Verfügung, darüber hinaus die Filmfunktion, eine Individualeinstellung, die Panorama-Funktion, die Motivprogramme, die Art-Filter sowie die intelligente Automatik. Eine kurze Ergänzung zu den Art-Filtern: Bisher konnte man die nur über das Programmwahlrad wählen, bei der GM5 kann man die Filter auch in den Belichtungsprogrammen P, A, S und M sowie bei der Video- und Panoramafunktion aktivieren. Dazu gibt es im Kamera-Menü 1 (Symbol rote Kamera) den Menüpunkt "Filter-Auswahl", unter der sich dann die insgesamt 22 Filter wählen lassen.

Ebenfalls auf der Kameraoberseite befindet sich der Schalter zur Wahl der Fokusvarianten: AFS Einzelautofokus, AFC kontinuierlicher Autofokus und M manuelle Belichtung. Dazu gibt es den Ein-/Ausschalter und den Auslöser. Auf der Kamerarückseite befindet sich rechts neben dem Sucher die Taste zum Umschalten zwischen Sucher und Bildschirm, daneben die WiFi-Taste, mit die WLAN-Funktion gestartet wird. Weiter geht es mit der Wiedergabetaste und dem Drehrad, das wie gewohnt auch gedrückt werden kann, um verschiedenen Funktion auszuführen. Rechts unterhalb der Daumenstütze befindet sich der Videoauslöser. Der kann im Individual-Menü 7 unter dem Punkt "Video-Taste" auch ausgeschaltet werden, falls man – wie ich – häufiger versehentlich darauf drückt.

Darunter befindet sich der Vierwegeschalter mit MENU/SET-Taste in der Mitte. Direkt einstellen lassen sich hier die ISO-Empfindlichkeit (oben), der Weißabgleich (rechts), der Antriebsmodus (unten) und der Autofokus-Modus (links). Mit einem Druck auf die Taste um Zentrum wird das Menü aufgerufen. Unter dem Vierwegeschalter ist die Taste zum Aufruf des Quick-Menüs und zum Umschalten der Displayansicht. Besonders praktisch ist das Quickmenü, denn hier lassen sich alle wichtigen Kamera-Einstellungen blitzschnell vornehmen. Am besten geht das per Touchschreen, denn so kann man ohne Umwege direkt die gewünschte Funktion wählen. Über das Menü kann man sich das Quick-Menü individuell zusammenstellen. Erfreulich: Auch bei der GM5 hat Panasonic nicht auf die 3D-Wasserwaage verzichtet, die mit mehrmaligen Druck auf die DISP-Taste aufgerufen werden kann.

Obwohl die Kamera wirklich sehr klein ist, lässt sie sich auch mit großen Händen recht gut bedienen. Tasten und Drehräder sind gut erreichbar. Das Programmwahlrad geht etwas "strammer", was ich gut finde, den so kann es sich nicht so leicht verstellen, wenn man die GM5 in die Hosentasche packt. 

Ausstattung

Die wichtigsten Punkte hatte ich ja bereits erwähnt: Elektronischer Sucher, Kontrollbildschirm mit Touchfunktion, Blitzschuh, mechanischer und elektronischer Verschluss, 23 Motivprogramme und 22 Art-Filter, Panoramafunktion und intelligente Automatik. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit Zeitraffer-Aufnahmen und Stop-Motion-Filme zu drehen, Mehrfachbelichtungen sind möglich, sowie diverse Bildeinstellungen sind vorhanden, wie die Helligkeitsverteilung, i.Dynamik und i.Auflösung, HDR und Schattenkorrektur. Außerdem können verschiedene Bildstile gewählt werden. Prima: In der Einstellung Schwarz-Weiß können verschiedene Filter aktiviert werden, um so eine besonders intensive Umsetzung zu bekommen. Selbstverständlich können Aufnahmen sowohl in JPEG, RAW als auch der Kombination aus JPEG und RAW gespeichert werden.

Wie alle Panasonic-Kameras hat auch die GM5 ein eingebautes WLAN-Modul. Darüber lassen sich nicht nur Aufnahmen an Computer, Handy oder TV-Gerät übertragen, sondern die Kamera kann auch per App ferngesteuert werden. Besonders praktisch: Fotos lassen sich direkt nach der Aufnahme im Hintergrund versenden. So kann ich weiter fotografieren und sichere gleichzeitig alle Fotos auf einem externen Gerät. Genutzt werden kann das natürlich auch, um die Bilder nachträglich mit dem Smartphone zu bearbeiten und zu posten. 

Videoaufnahmen

Eine Systemkamera wäre keine Systemkamera, wenn man damit nicht auch Videos aufnehmen könnte. Wie schon mit der GM1 lassen sich mit der GM5 Videos in Full-HD drehen. Aber wie schon bei einigen anderen Funktionen, legt auch hier die GM5 noch mal eine Schippe oben drauf: Konnte die GM1 "nur" in 50i (interlaced) aufnehmen, zeichnet die GM5 in 50p (prograssiv) auf. Die Datenrate beträgt dann wie gewohnt bei AVCHD 28 Mbps. zur Wahl steht zusätzlich 50i und 24p. Im Videomodus können natürlich – wenn gewünscht – wieder alle Einstellungen manuell ausgeführt werden. Die Belichtungsprogramme P, A, S und M stehen wie gewohnt zur Verfügung. Außerdem können verschiedene Bildstile und die Art-Filter genutzt werden. Wie gewohnt ist bei Panasonic der HDMI-Ausgang nicht zur Übertragung des Live-Bildes geeignet, da er nur bei der Wiedergabe aktiv ist.

Bildqualität 

 

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder sind auf eine Größe von 1200 x 900 Pixel heruntergerechnet. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 25600. 

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (1) ISO 100 f8.0 1-15 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (1) ISO 100 f8.0 1-15 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (1) ISO 100 f8.0 1-15 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (2) ISO 200 f8.0 1-30 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (2) ISO 200 f8.0 1-30 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (2) ISO 200 f8.0 1-30 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (3) ISO 400 f8.0 1-60 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (3) ISO 400 f8.0 1-60 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (3) ISO 400 f8.0 1-60 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (4) ISO 800 f8.0 1-125 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (4) ISO 800 f8.0 1-125 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (4) ISO 800 f8.0 1-125 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (5) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (5) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (5) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (6) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (6) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (6) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (7) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (7) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (7) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (8) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (8) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (8) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (9) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (9) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900Panasonic Lumix DMC-GM5 (9) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900
 
In der Vollansicht bei reduzierter Auflösung sehen die Aufnahmen bis ISO 1600 gut aus. Auch bei ISO 3200 uns ISO 6400 fallen die Bildstörungen (Rauschen) noch nicht auf. Erst bei ISO 12800 und ISO 25600 ist Bildrauschen zu erkennen. Die Farbwiedergabe der Panasonic GM5 ist sehr gut, wie auch die Grauabstufung. Auf der Graukarte sind alle Felder klar zu unterscheiden, selbst bei den beiden dunkelsten Feldern ist auf einem guten Bildschirm noch ein feiner Unterschied sichtbar. Die Farben, ob beim Malkasten, den Garnrollen oder der Farbkarte, werden naturgetreu wiedergegeben. Erst bei höheren ISO-Werten wirken sie etwas verwaschener und nicht mehr ganz so klar. Die Detailauflösung der Panasonic GM5 ist gut. Selbst feine Strukturen werden präzise wiedergegeben. Noch besser dürfte man das in der Detailansicht sehen.

Mit einem Klick auf das Vorschaubild werden die Aufnahmen in hoher Auflösung gezeigt. Die Bilder haben eine Größe von 1200 x 900 Pixel und sind in Original-Auflösung gespeichert. Die ISO-Empfindlichkeiten stehen in der Bildunterschrift und gehen von ISO 100 bis ISO 25600. 

  Belichtungsreihen mit verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (1) ISO 100 f8.0 1-15 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (1) ISO 100 f8.0 1-15 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (1) ISO 100 f8.0 1-15 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (2) ISO 200 f8.0 1-30 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (2) ISO 200 f8.0 1-30 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (2) ISO 200 f8.0 1-30 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (3) ISO 400 f8.0 1-60 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (3) ISO 400 f8.0 1-60 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (3) ISO 400 f8.0 1-60 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (4) ISO 800 f8.0 1-125 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (4) ISO 800 f8.0 1-125 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (4) ISO 800 f8.0 1-125 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (5) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (5) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (5) ISO 1600 f8.0 1-250 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (6) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (6) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (6) ISO 3200 f8.0 1-500 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (7) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (7) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (7) ISO 6400 f8.0 1-1000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (8) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (8) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (8) ISO 12800 f8.0 1-2000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 Detail
  • Panasonic Lumix DMC-GM5 (9) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (9) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 DetailPanasonic Lumix DMC-GM5 (9) ISO 25600 f8.0 1-4000 Sek Lumix G Vario 12-32mm 1200 x 900 Detail

In der Detailansicht offenbart sich sich ein ähnliches Bild. Auch hier sind bis ISO 800 kaum Unterschiede in der Bildqualität zu erkennen. Die Details werden sehr fein wiedergegeben. Gut zu erkennen ist das an der feinen Skala auf dem Rechenschieber. Selbst bei ISO 3200 sind die feinen Teilstriche noch gut erkennbar. In der Detailansicht werden bei dieser ISO-Einstellung die ersten leichten Bildstörungen (Rauschen) sichtbar. Deutlicher, aber noch nicht unangenehm, wird das Rauschen bei ISO 6400. Erst in den beiden höchsten Stufen, nehmen die Bildstörungen zu und sind dann bei ISO 25.600 deutlich sichtbar und störend. Insgesamt gefällt mir die Bildqualität der GM5 sehr gut und entspricht den Erwartungen. Die Detailauflösung ist sehr gut, ebenfalls die Farbwiedergabe. 

Abschließend noch mal ein Vergleich der Farbwiedergabe. Einmal aufgenommen mit automatischem Weißabgleich (erstes Foto) und einmal mit manuell eingestelltem Kelvin-Wert (zweites Foto). Selbst auf einem guten Monitor ist hier kaum ein Unterschied sichtbar. 

Wer übrigens seinen Monitor und die Kamera selbst kalibrieren möchte, sollte sich die Farbkarte von Datacolor kaufen. Mit der kann man auch unterwegs bei wechselnden Lichtverhältnissen einen präzisen Weißabgleich und eine genaue Farbabstimmung mit seiner Kamera machen. Das gilt übrigens auch für den Kontrollbildschirm der Kamera. Hier gibt es noch weitere Informationen zum SpyderCHECKR 24 und der dazugehörigen Software: http://spyder.datacolor.com/de/portfolio-view/spydercheckr-24/

Hier noch mal die wichtigsten Punkte der Panasonic Lumix DMC-GM5 (Verbesserungen gegenüber der GM1 – Foto rechts – sind rot hervorgehoben):

Mein Faziit 

Die Panasonic Lumix DMC-GM5 ist die zur Zeit wohl beste ultra kompakte Systemkamera. Nachdem Olympus seine PEN PM2 bisher nicht akutalisiert (Stand Oktober 2014) hat und man dort auf einen eingebauten elektronischen Sucher verzichten muss, ist die GM5 die bessere Wahl. Hinsichtlich der Ausstattung gibt es nichts zu bemängeln. Die Lumix GM5 ist mit allem ausgestattet, was wichtig ist. Klar könnte man noch einen Klappmonitor einbauen, aber der würde die Kamera etwas größer und schwerer machen.

Die GM5 wird wie schon die GM1 viele Fans finden, die zum einen eine kompakte Kamera suchen, aber eben auch einen großen Sensor plus Wechselobjektive möchten. Vor allem Fotografen, die schon Objektive aus dem Micro-Four-Third-Universum haben, können die GM5 als perfekte Ergänzung einsetzen. Die Kamera bietet klasse Bildqualität und ist dennoch so kompakt, dass man sie auch mal bequem in die Jackentasche bekommt, vor allem in Verbindung mit dem kleinen 12 bis 32mm Kompaktzoom. Und noch einen Pluspunkt gibt es: Die neue Farbe – rot. So gefällt Ira und mir die GM5 noch besser ... einfach schick die Kleine.

Die Panasonic Lumix DMC-GM5 soll ab November 2014 in den Farben Schwarz und Rot erhältlich sein. Die Kamera inklusive des Kompaktzooms 12 bis 32 Millimeter kostet 849 Euro. Im Zweier-Zoom-Kit mit dem 12 bis 32 Millimeter und dem 35 bis 100 Millimeter 1049 Euro.

Plus- und Minus-Punkte der Panasonic Lumix DMC-GM5 in der Übersicht:

 
 
Vorteile
  • gute Bildqualität auch bei höher eingestellter ISO-Empfindlichkeit
  • detailreiche Bilder
  • schneller Autofokus
  • guter elektronischer Sucher
  • Touchscreen
  • Full-HD mit 50p bei 28 Mbps
  • externer Blitzanschluss
  • Bildübertragung per WLAN – auch im Hintergrund – und Fernsteuerung per WLAN
Nachteile
  • kein eingebauter Blitz (kleiner externer Blitz wird mitgeliefert)
  • kein klappbarer Monitor
  • kein HDMI-LIve-Out
  • kein Mikrofon-Anschluss

 

 

   

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Die Panasonic Lumix DMC-GM5 soll ab November 2014 in den Farben Schwarz und Rot erhältlich sein. Die Kamera inklusive des Kompaktzooms 12 bis 32 Millimeter kostet 849 Euro. Im Zweier-Zoom-Kit mit dem 12 bis 32 Millimeter und dem 35 bis 100 Millimeter 1049 Euro.
 
         

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